Engineered Systems

Die Engineered Systems sind eine Familie von hyperkonvergenten Infrastrukturen, bei denen nicht nur eine aufeinander abgestimmt Hardware zum Einsatz kommt, sondern wo zusätzlich auch die eingesetzte Oracle Software bei der Systementwicklung berücksichtigt und optimiert wurde. Damit bilden die Engineered Systems von Oracle eine Familie von Plattformen, die je nach Einsatzzweck optimiert sind für einen sehr einfachen Betrieb für eine maximale Performance oder für eine Optimierung der Lizenzkosten.

Oracle Exadata Database Machine

Oracle Exadata Database Machine

Die Oracle Exadata Database Machine ist optimiert für eine maximale Performance der Oracle Datenbank. Standardmäßig ist die Hardware ausfallsicher ausgelegt. Als vorgefertigtes System bietet die Exadata Database Machine die Vorteile eines vereinfachten Patchings durch getestete Bundle-Patches, die regelmässig erscheinen. Die maximale Performance dieser Maschine ermöglicht zusätzlich ein optimierter Datenbank Softwarestack, optimierte intelligente Storageserver und ein extrem schnelles internes Netzwerk, das auf Infiniband basiert. Die Exadata Database Machine ist die ideale Plattform für alles Datenbanken, bei denen es auf eine schnellstmöglich Verarbeitung ankommt.

Oracle Database Appliance

Oracle Database Appliance

Die Oracle Database Appliance ist eine besonders einfach zu administrierende Plattform für die Oracle Datenbank. Die sehr einfache Bedienung in Kombination macht die Oracle Database Appliance zur idealen Plattform, wenn Datenbanken von Anwendern betreut werden sollen, die nur wenig oder kein Wissen in der Systemadministration besitzen. Die Oracle Database Appliance ist dabei als Single-Node System und als Hochverfügbares System erhältlich

Private Cloud Appliance

Private Cloud Appliance

Die Private Cloud Appliance ist ein fertiges System mit dem sich eine private Cloud im Rechenzentrum eines Kunden realisieren lässt. Dabei ist in diesem System auch ein vollständig virtualisiertes Netzwerk auf Infinibandbasis integriert. Die Private Cloud Appliance kann zusätzlich mit trusted Partitions betrieben werden. Bei einer trusted Partition handelt es sich um eine virtuelle Maschine in der die Oracle Datenbank betrieben wird. Bei dieser Partition müssen dann nur die CPU-Cores lizensiert werden, die dieser VM zugewiesen sind. Auch beim Verlagern der virtuellen Maschine von einem Rechner innerhalb der Private Cloud Appliance zu einem anderen Rechner brauchen keine weiteren Lizenzen erworben werden. Die Private Cloud Appliance ist damit die ideale Plattform für alle Unternehmen, die eine virtualisierte Umgebung betreiben wollen, aber Lizenzkosten im Oracle Umfeld optimieren möchten.

SPARC Supercluster

SPARC Supercluster

Der SPARC Supercluster arbeiten mit Servert mit den bewährten SPARC Prozessoren. Diese Prozessoren sind für die Beschleunigung der Oracle Datenbank und verschiedenen Public-Domain Anwendungen – wie zum Beispiel Apache SPARK optimiert. Der Supercluster ist ideal geeignet für alle Kunden, die eine maximale Performance aus ihren Datenbanken herausholen wollen. Beim Supercluster kommen dabei die gleichen Storage Server zum Einsatz wie bei der Oracle Exadata. Beim Einsatz von Oracle Analytics Funktionen spielt der Supercluster dann die Vorteile der SPARC CPU voll aus – eine schnellere Analyse gibt es nicht.

SPARC Minicluster

SPARC Minicluster

Der SPARC Minicluster ist ein Engineered System für alle Kunden, die hohe Sicherheitsanforderungen besitzen. Der SPARC Minicluster ist „Secure-By-Default“, bei der Installation können verschiedene Sicherheitsprofile ausgewählt werden, die der Minicluster dann automatisch einhält. So ist der Minicluster zum Beispiel für das Kreditkarten-verarbeitende Gewerbe geeignet, da sich bei der Installation auswählen lässt, dass der Minicluster PCI-DSS konform arbeiten soll. Eine vereinfachte Oberfläche sorgt zusätzlich dafür, dass der Minicluster auch von Anwendern bedient werden kann, die keine Solaris-Kenntnisse besitzen.

Sonstige Engineered Systems

Sonstige Engineered Systems

Zusätzlich bietet Oracle weitere verschiedene Engineered Systems an. Darunter fallen zum Beispiel die Zero Dataloss Backup and Recovery Appliance für optimierte Backupszenarien oder die Big Data Appliance, die eine optimierte Plattform zur Analyse von unstrukturierten Daten darstellt.

Oracle Hardware

Oracle Server

Oracle Server

Die Oracle Server sind für Enterprise Einsätze konzipiert. Daher gehören redundante Netzteile und redundante Lüfter zur Standardausstattung. Die meisten Bauteile können vom Kunden selber gewartet oder ausgetauscht werden. Die Nutzung von Bauteilen über mehrere Maschinengenerationen hinweg machen eine On-Site Ersatzteilbevorratung einfach, da für mehrere verschiedene Servertypen eine geringere Zahl von Ersatzteilen bereit gehalten werden müssen, falls dies gewünscht ist.

Von Oracle gibt es zwei Arten von Servern, Server mit x86-Prozessoren von Intel und Server mit den selbstentwickelten SPARC-CPUs. Während die x86-Server primär von Kunden eingesetzt werden, die Commodity Software einsetzen wollen, so werden SPARC-Server für Umgebungen genutzt, bei denen es auf eine höchste Verfügbarkeit bei einer maximalen Performance ankommt. Neben den Servern mit den selbstentwickeln SPARC Prozessoren bietet Oracle auch SPARC-Server der Firma Fujitsu, die mit Prozessoren ausgestattet sind, die von Fujitsu entwickelt werden. Selbstverständlich sind die SPARC Server untereinander binärkompatibel.

Für x86 Systeme stellt Oracle das eigene Betriebssystem Oracle-Linux, das 100 Prozent kompatibel zum verbreiteten Red-Hat Linux ist. Zusätzlich bietet Oracle mit dem Betriebssystem Solaris eine Unix-Umgebung, die seit Jahrzehnten die Basis für alle Mission-Critical Umgebungen im Unternehmen ist. Bei Abschluß eines Wartungsvertrages für einen Server ist im Wartungspreis auch automatisch die Wartung für das Betriebssystem enthalten.

Oracle Storage

Oracle Storage

Oracle bietet mit seinen ZFS-Storage Appliances eine solide Basis für alle Speicheranforderungen. Neben dem Einsatz als reine Network-Attached-Storage Systeme können die ZFS Storage Appliances mit Fiber Channel Hostbus Adaptern oder Infiniband Hostchannel Adaptern ausgestattet werden. Damit integrieren sie sich nahtlos in vorhandene Storage Area Networks oder können als Backup Appliances für Oracles Engineered Systems eingesetzt werden.

Die ZFS Storage Appliances nutzen als Betriebssystem ein optimiertes Oracle Solaris-Betriebssystem. Dabei kommen alle Vorteile des ZFS-Dateisystems zur Geltung. Insbesondere können Tiered Storage Systeme realisiert werden, bei dem häufig benötigte Daten auf SSDs vorgehalten werden und selten benutzte Daten automatisch auf Festplatten abgelegt werden. Selbstverständlich unterstützen die ZFS Storage Appliances auch verschiedene RAID-Level und auch Oracles Hybrid Columnar Compression.

Oracle Tape Librarys

Oracle Tape Librarys

Oracle ist einer der führenden Hersteller von Tape Libraries. Magnetbänder sind heute immer noch die Medien mit der zuverlässigsten Langzeitspeichermöglichkeit. Daten auf Magnetbändern können auch nach vielen Jahren noch gelesen werden, durchschnittlich können sie auch noch nach 40 Jahren gelesen werden, während Festplatten oder optische Medien häufig nach 10 Jahren Datenverluste aufweisen. Mit skalierbaren Libraries für kleine und mittelständische Unternehmen bis zu Libraries mit einer Speicherkapazität von 1 Exabyte bietet Oracle für jede Archivierungslösung die passende Library an.

Oracle Virtualisierung und Betriebssysteme

Oracle Virtualisierung und Betriebssysteme

Oracle bietet mit Oracle Virtual Machine für x86 und Oracle Virtual Machine für SPARC zwei Techniken zum virtualisierten Betrieb Ihrer Server an. Oracle Virtual Machine für x86 basiert auf der verbreiteten Xen-Virtualisierung und ist steht als Freeware zur Verfügung. Professionellen Support erhält der Kunde bei Abschluß eines Subscriptionsvertrags. Oracle Virtual Machine für SPARC kann auf allen SPARC Servern mit Prozessoren der SPARC v9 Architektur eingesetzt werden. Dieser Hypervisor ist firmware-basiert, was bedeutet, dass der Betrieb mit extrem wenig Overhead möglich ist.

Mit Oracle Linux für x86 bietet Oracle ein professionelles Linux an. Oracle Linux ist kompatibel zum RedHat Linux, bietet mit seinem unbreakable Kernel aber zusätzlich Geschwindigkeit beim Einsatz von Infiniband-Geräten oder beim Einsatz vom RDP-Protokoll bei RAC-Datenbanken. Neben diesem Linux hat der Kunde auch die Möglichkeit Solaris x86 oder Solaris SPARC auf seinen Oracle-Servern zu betreiben. Dabei bieten die Solaris-Versionen auf beiden Plattformen nahezu die gleiche Funktionalität. Einzig Funktionen der SPARC-Plattform, die auf x86 nicht zur Verfügung stehen entfallen bei x86-Implementierungen. Dazu gehören zum Beispiel die Funktionen des Memory-Dimm-Sparing oder die Hardwarebeschleunigung von kryptografischen Programmen. Solaris bildet auch die Grundlage für die Oracle ZFS Storage Appliances und besitzt mit dem Dateisystem ZFS eins der beliebtesten Dateisysteme im Unix-Markt.

Mit den Virtualisierungslösungen und Betriebssystemen kann der Kunde effektiv Geld sparen, wenn er sie auf Oracle-Servern einsetzt. Die Lizenz zur Nutzung erwirbt der Kunde mit dem Kauf des Servers. Bei Einsatz von Solaris oder OVM sind keine Lizenzgebühren abzuführen. Als Freeware sind Oracle Linux und Oracle VM kostenlos. Wartungskosten für Betriebssystem oder OVM sind bei Abschluß eines Wartungsvertrages für einen neuen Server in den Wartungskosten des Servers enthalten.

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